DIE VOLKSMOTORISIERUGN

Die Tage des Automobils sind gezählt. Spätere Generationen werden sich fragen, was das Besondere an diesem Fortbewegungsmittel war. Wie konnte es den Menschen so wichtig sein, ein ganzes Jahrhundert  mit zu prägen? Menschen träumten und arbeiteten dafür, sie lebten, liebten und führten Kriege damit. In erster Linie brachten Autos Generationen Freude und eine nie dagewesene Freiheit. Am Beginn der Motorisierung war das Auto nur den Reichen vorbehalten, erst die Idee eines leistbaren Wagens für das ganze Volk hat die Welt mobil gemacht. Ferdinand Porsches Volkswagen ist das Symbol für das Auto schlechthin geworden. Die versammelten Exponate wurden vom Begründer der Sammlung im bemitleidenswertem Zustand übernommen und im Laufe seines Lebens in über 40 Jahren restauriert. Der überwiegende Teil der ausgestellten Autos hat mehrere hunderttausend Kilometer auf dem Buckel und ist somit Beispiel für Ressourcen schonenden Umgang mit Wirtschaftsgütern. Mit der historischen Typisierung hat der österreichische Gesetzgeber einen Gutteil der Sammlung zu erhaltenwertem Kuturgut erklärt, das dank der auferlegten Kilometerbeschränkung nahezu CO²-neutral unterwegs ist. Die Kollektion beleuchtet anhand von 20 alltäglichen, aber auch weltweit einzigartigen Ausstellungsstücken die unglaubliche Erfolgsgeschichte des Automobils und macht für die Nachwelt anhand von Einzelschicksalen spürbar, welche Bedeutung der Wagen als Teil der Kleinfamilie und als Identifikationsobjekt des Industriezeitalters hatte.

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